Freiheit

Die Angst vor dem was andere denken. Wie du dich endlich davon befreist

angst vor dem was andere denken
Geschrieben von Sabrina

Die Angst vor dem was andere denken, mach dich endlich frei

Dieses Thema, wohl eines der wichtigsten Themen für mich selbst und für viele von uns, liegt mir sehr am Herzen.

Ich denke, dass die wenigsten Menschen wirklich zu 100% frei davon sind, was andere über sie denken.

Die Angst vor dem was andere denken kann unglaublichen Einfluss darauf haben, wie wir unser Leben führen.

Von unserem Verhalten, über die Wahl unserer Freunde/Partner, bis hin zur Wahl des Berufs.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du wirklich frei wärst von der Angst vor dem was andere denken? Hättest du bestimmte Entscheidungen anders getroffen?

Natürlich geht es hier nicht um die sachliche und konstruktive Kritik. Diese ist für viele vielleicht auch schwer zu verarbeiten, hat aber im Eigentlichen nichts mit dem oben Beschriebenen zu tun.

Sachliche Kritik kann unglaublich hilfreich sein, wenn du weißt wie du ihr begegnen kannst.

Ein tolles Buch dazu, wie du lernst mit Kritik besser umzugehen, ist das von Doris Wolf, Ab heute kränkt mich niemand mehr.

Dieses Buch gibt dir wertvolle Tipps und Strategien, wie du mit Kritik umgehen kannst.

Wenn es aber für dich nicht um eben diese sachliche Kritik, sondern um bloßes Be- und Abwerten geht, um „hinter dem Rücken Gerede“, um negative Kommentare und Beleidigungen auf Social Media, dann liegt das Problem woanders.

Die Angst vor dem was andere denken – Du weißt nicht wer du bist

∙ Wenn du genau weißt wer du bist, so richtig mit allen Stärken, aber auch mit allen Schwächen die du dir problemlos eingestehen kannst.

∙ Wenn du deine emotionalen Hürden aber auch deine Vorzüge ganz klar kennst und diese liebevoll annehmen kannst:

Dann ist es sehr, sehr schwer dich bösartig zu beleidigen oder dir Angst damit zu machen, was deine Eltern, Tanten oder Geschwister von dir denken könnten.

Denn, du bist dir deiner sicher. Nicht überheblich, sondern du weißt einfach ganz klar, wer du bist.

Und plötzlich interessiert es dich einen feuchten Furz was der Typ an der Tankstelle von vorhin, oder dein Schulfreund aus vergangenen Tagen von dir hält.

Auf Instagram habe ich letzte Woche schon ein paar Zeilen zu dem Thema verfasst. Diese möchte ich auch hier gern mit dir teilen:

Weißt du, wer du bist?

Es ist an der Zeit, dass du aufhörst darüber nachzudenken, oder dir Sorgen darüber zu machen, was irgendwer über dich denkt oder von dir hält. Es ist egal!

Das Einzige was zählt, ist das: Was denkst du über dich selbst? Und: ist das wirklich das Bild das DU von dir hast? Oder ist es das Bild, welches du dir hast einreden lassen von deinen Eltern, Mitschülern, Freunden, Partnern, Großeltern, Onkel, Tante, Geschwistern, oder den Medien?

Lass dich niemals von anderen definieren. DU entscheidest, wer du bist und wer du sein willst.

Nicht alle von uns werden es zu ‚großem Erfolg‘ bringen, aber darum geht es auch gar nicht. 

Es geht darum glücklich zu sein und DEINEN EIGENEN, ganz individuellen Weg zu finden.

Und was dabei absolut NICHT hilfreich ist, ist der Raum den du anderen Stimmen in deinem Kopf gibst. Denn dieser Lärm entscheidet maßgeblich darüber, wie du dich fühlst wenn du aufwachst, ob du deinen dich nervenden Job behältst (weil Mami & Papi sonst nicht mehr stolz sind, oder du auf der nächsten Familienfeier belächelt wirst weil du deinen Weg gehst), ob du wirklich zufrieden bist oder nur sicherstellst, dass die Menschen in deinem Umfeld zufrieden sind.

angst vor dem was andere denken

All dies und noch so viel mehr, geht in so vielen von uns jeden Tag vor. Da sind die Unsicherheiten, das Sich-Nicht-Wert fühlen, die Angst vor dem Scheitern und dem „Habe ich dir ja gleich gesagt“ der anderen Leute.

⇢ Merke dir eins:

Jemand der wirklich glücklich ist in seinem Leben, will auch dich glücklich sehen. Jemand der es allerdings selbst schwer hat mit seinen „Dämonen“, wird dich kaum dazu motivieren können deinen Dämonen zu entfliehen. Es liegt also an dir. 

Und das ist auch das Schöne: Ohne all den Lärm, was da am Ende bleibt, bist du. Und du allein kannst herausfinden was dein Herz zum schlagen und deinen Mund zum Lächeln bringt. 

Nimm dir Zeit, finde es heraus & lass den Lärm deiner Mitmenschen draußen.

Kein Vergleichen mehr mit anderen 

Keine Selbstzweifel weil Timmy in der 6. Klasse gemein zu dir war

Kein Zurückhalten deiner Talente weil ein „sicherer Job“ in der Familie besser ankommt

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Es ist Zeit für neue Wege.

Das waren meine Worte auf Instagram. Worauf ich dort nicht so sehr eingegangen bin, ist dass für viele von uns die Stimmen der Anderen vielleicht gar nicht das Problem ist, sondern die eigene Stimme. Dazu möchte ich dir gern folgendes ans Herz legen:

„What you think other People think of you, is what you think of yourself“

„Was du denkst, dass andere Menschen über dich denken, ist das was du über dich selbst denkst.“

Heißt, selbst wenn der Zweifler in dir (scheinbar) deine eigene Stimme ist: Mit dieser Stimme wurdest du nicht geboren.

Diese Stimme wurde dir mit ziemlicher Sicherheit anerzogen. Von Eltern, Freunden, Lehrern und den Medien. Wenn du das einmal erkannt hast, wenn du weißt, dass die Grenzen die du in dir spürst nicht deine sind, kannst du sie viel besser verstehen und loslassen.

Es bringt nichts mit dem Finger auf andere zu zeigen und sie dafür schuldig zu machen. Sie haben es wahrscheinlich auch nie anders gelernt.

Wichtig ist, dass du dich auf dich selbst konzentriert.

Wichtig ist, dass du herausfindest wer du wirklich bist.

Wichtig ist, dass du keine Angst davor hast was andere denken.

Es gibt Menschen die dich wirklich lieben und dich glücklich sehen wollen (wenn du denkst es gibt sie nicht, sei dir gewiss, dass ich dich glücklich sehen will!) und dann gibt es die, die sich den Mund zerreißen. Willst du wirklich deine Energie an den negativen Menschen verschwenden?

Lass sie doch einfach reden und mach‘ dein Ding. Mach dich frei von der Angst und gehe unbeirrt deinen Weg. Lerne dich kennen, setze auf deine Stärken und hab‘ Vertrauen.

Und falls die Angst vor dem was andere denken sich doch mal wieder einen Weg suchen sollte:

Es ist nicht deine Angelegenheit, was andere über dich denken. Deine Angelegenheit ist es, was du über dich denkst.

Alles Liebe, Sabrina


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