Business Freiheit

Ich weiß nicht was ich werden soll. 5 Tipps, wie du deine Berufung findest

ich weiß nicht was ich werden soll
Geschrieben von Sabrina

Es ist nicht deine Aufgabe, dein Leben so zu gestalten wie es andere gern hätten, oder so, wie es andere von dir erwarten.

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Inhalt:

  1. Lerne dich kennen
  2. Höre auf zu grübeln
  3. Höre nicht auf andere
  4. Höre auf andere
  5. Ausprobieren
  6. Kann ich mit meiner Berufung Geld verdienen? (Plus Video am Ende des Artikels)

Heute soll es um ein Thema gehen, dass mich persönlich selbst viele Jahre, eigentlich seit meiner Schulzeit, beschäftigt hat. Und lass mich raten: wenn du auf diesen Artikel geklickt hast, dann geht es dir wahrscheinlich ähnlich.

Sehen deine Gedanken häufig so aus?

„Ich weiß nicht was ich werden soll.“

„Was soll ich arbeiten?“

„Ich weiß nicht, was ich studieren soll.“

„Wie finde ich meine Berufung?“

Falls das auf dich zutrifft, möchte ich dir heute gern 5 Tipps mit an die Hand geben, wie du dir selbst und deiner Berufung viel näher kommen kannst.

Ich weiß nicht was ich werden soll – Tipp Nummer 1

Beschäftige dich mit dir selbst

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Du hast es wahrscheinlich schon viele Male gehört, gelesen, oder ans Herz gelegt bekommen – und gerade weil es SO wichtig ist, muss ich es an dieser Stelle auch sagen.

Du musst herausfinden, wer du bist. Wer du WIRKLICH bist. Fern ab von den Dingen, bei denen du glaubst du müsstest sie sein. Wenn du zum Beispiel einen bestimmten Job ausübst, kann es sein dass du irgendwann denkst: Das bin ich.

Aber es kann sehr gut möglich sein, dass du diesen Job nur machst, um etwas damit zu erreichen. Heißt, der Job ist Mittel zum Zweck, aber er ist weder deine Leidenschaft, noch füllt er dich zu 100 % aus.

Das heißt nicht, dass du diesen deswegen kündigen musst. Es kommt darauf an, ob du glücklich bist. Aber da du das hier liest gehe ich mal davon aus, das da noch Potenzial nach oben herrscht ;).

Was bedeutet es, sich selbst zu kennen?

ich weiß nicht was ich werden soll

Sich selbst zu kennen bedeutet in erster Linie, dass du ein Verständnis davon hast, wer du im Kern bist. Was du gern machst. Was du nicht magst. Woran du Freude hast. Was du eklig findest. Was du stundenlang tun kannst, ohne auf die Uhr zu schauen.

Wenn du jetzt etwas im Kopf hast, auf das die positiven Aussagen von oben zutreffen, heißt: Woran du Freude hast und was du stundenlang tun kannst. Vielleicht sogar etwas, auf das du dich immer und immer wieder freust.

Dann, ist das höchstwahrscheinlich sehr nah an dem (oder genau das) was wir suchen.

Du glaubst vielleicht es sei nur ein Hobby und Geld kann man damit eh nicht verdienen. Aber mal ehrlich: Redest du dir das nur ein, weil die Angst vor der Veränderung in deinem Leben zu groß ist? Weil du Sorge hast was die anderen sagen? Weil du die Sicherheit, die dir dein jetziger Job mitbringt, nicht aufgeben kannst/ möchtest?

Ich bin davon überzeugt, dass wir intuitiv eigentlich wissen was wir wollen. Wir haben entweder verlernt hinzuhören oder haben einfach nicht den Mut dieser Leidenschaft nachzugehen.

Falls du genau weißt, was deine Berufung ist (oder du eine ziemlich gute Ahnung davon hast was es sein könnte), du dich aber wegen oben genannter Dinge davon abhältst sie auszuführen, dann gebe ich dir das mit auf den Weg.

Wenn du in deinem Leben glücklich bist und deiner Berufung als Hobby nachgehen kannst (und dir das ausreicht), dann solltest du nichts ändern.

Wenn du jedoch unglücklich bist, hast du zwei Möglichkeiten:

1.

Du bleibst in deinem Job, wissentlich, dass er nur Mittel zum Zweck ist und gehst deiner Leidenschaft so gut es geht nebenher nach. Wenn du diese Entscheidung triffst, wird es bestimmt öfter vorkommen, dass du dich fragst „Soll ich es nicht doch wagen?“ Und das ist okay. Frage dich das so oft du möchtest, aber dann sei mit deiner Entscheidung zufrieden, bis die Frage das nächste Mal auftaucht. Du machst dir das Leben sonst nur unnötig schwer.

2.

Du a) behältst deinen Job und versuchst dir wirklich AKTIV nebenher was aufzubauen und in Richtung deiner Leidenschaft zu arbeiten.

Du b) kündigst deinen Job und stürzt dich in neue Gewässer (anderer Job, Selbstständigkeit, nochmal studieren etc.)

Für Variante ‚b‘ brauchst du sicherlich am meisten Mut und am meisten finanzielle Rücklagen. ODER, du downgradest dein Leben so weit, dass deine Ausgaben sich auf ein Minimum beschränken. Das wird dir wesentlich mehr Freiheit geben.

Und wenn du jetzt denkst, „Nee, ich will mein Leben nicht downgraden, weil x, y, z.“ Dann musst du dich vielleicht fragen, wie sehr du WIRKLICH deiner Leidenschaft nachgehen willst.

Ich weiß nicht was ich werden soll – Tipp Nummer 2

Höre auf zu grübeln

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Klingt das zu konträr zu dem ersten Punkt? Vielleicht. Aber hier geht es darum, das ‚sich im Kreis drehen‚ zu vermeiden.

Sich mit sich selbst zu beschäftigen, die Gedanken fließen zu lassen, Tagebuch zu schreiben und sich im Alltag genau zu beobachten, sind Dinge die super hilfreich sind.

Aber wenn du den Punkt erreichst, an dem du ewig grübelst und eigentlich einen eher negativen Geisteszustand erreichst – höre auf.

Geh mal raus, mach Sport, lese ein Buch, meditiere. Aber höre mal für eine Weile auf nachzudenken. Oft blocken uns diese Grübelphasen total anstatt uns weiterzuhelfen. Nach einiger Zeit wirst du merken, dass deine Gedanken wieder viel besser fließen und du dich mit positivem Mindset viel leichter kennenlernen kannst.

Ich weiß nicht was ich werden soll – Tipp Nummer 3

Höre nicht auf andere

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Der wohl wichtigste Punkt für so viele von uns. Deswegen sage ich es hier nochmal:

Es ist nicht deine Aufgabe, dein Leben so zu gestalten wie es andere gern hätten – oder so, wie es andere von dir erwarten.

 

Ängste, Zweifel, Unsicherheiten – das sind oft genau die Dinge die wir durch unsere Eltern, Verwandten, Freunde, Partner und Lehrer mit auf den Weg bekommen haben. Und daran sind eben diese Menschen oft gar nicht Schuld, denn sie haben es ja selbst nicht anders gelernt.

Es bringt also nichts sich zu grämen und mit dem Finger auf „die anderen“ zu zeigen. Du bist der Schlüssel zu deinem Erfolg.

Du allein kannst in deinen Kopf, in deine Gedanken hineinschauen und herausfinden, welche Stimmen da herumgeistern. Und dann ist es an dir, diese Stimmen zu identifizieren und sie loszulassen.

Wenn du erkennst, dass es nicht deine eigene Stimme ist: Raus damit. Sie macht dir nur das Leben schwer.

„Aber die Stimme, die mir das Leben schwer macht, ist meine eigene?!“

Gott, wie oft ich diesen Satz gesagt habe.

Niemand von uns kommt zweifelnd auf die Welt. Niemand von uns denkt von ganz allein: ‚Ich kann es nicht schaffen. Ich bin wertlos.‘

Du bist als Kind sicher unzählige Male hingefallen und kannst heute wahrscheinlich trotzdem laufen. Warum? Weil du:

1. nicht aufgegeben hast und

2. es dir egal war was die anderen gesagt haben.

Außerdem hat sich jeder gefreut wie Oskar, wenn du 3 Schritte laufen konntest. Heute freuen sich deine Liebsten vielleicht nicht mehr so, wenn du auf deinen eigenen Beinen auch mal was wagen möchtest. Das ist okay. Sie haben ein Recht sich zu sorgen.

Aber du entscheidest ob du hinhörst.

Diese Stimme, die dir die Unsicherheiten predigt, ist NIE deine. Du denkst das wahrscheinlich nur, weil du gar keine anderen Erinnerungen an eine Zeit hast, in der du sie nicht gehört hast.

Wenn du frei sein willst, vergiss die Kritiker und Zweifler. Wir können nichts von Menschen lernen, die wahrscheinlich selbst unglücklich sind.

Vertraue dir selbst.

Ich weiß nicht was ich werden soll – Tipp Nummer 4

Höre auf andere

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Ok, du hast mich erwischt, ich widerspreche mich. Oder doch nicht?

Es gibt ja durchaus Menschen unter uns, denen es voll schwer fällt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sie haben es einfach nie gelernt und wissen vielleicht gar nicht, wie man das macht.

Deswegen: Wenn es Menschen in deinem Umfeld gibt, denen du wirklich vertraust und die dich glücklich sehen wollen, egal welche Berufsbezeichnung du trägst – konsultiere sie. Ihnen wird es wichtig sein, dich glücklich zu sehen.

ich weiß nicht was ich werden soll

Können sie dir vielleicht Tipps geben zu folgenden Fragen:

Was denkst du, macht mir Spaß?

Gibt es etwas, dass ich deiner Meinung nach sehr gut kann?

Was mache ich schon mein ganzes Leben lang sehr gern?

Diese Fragen und die Antworten dazu, können dir zeigen, was du selbst nicht siehst. Manchmal, wenn wir zu nah an einem Thema dran sind, sehen wir einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und es ist immer wieder interessant und aufschlussreich, was andere in einem sehen.

Trau dich.

Ich weiß nicht was ich werden soll – Tipp Nummer 5

Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren

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Fakt ist, vom auf der Couch sitzen werden wir nicht zum Marathonläufer. Und vom „nichts tun“ wird es dir schwerfallen herauszufinden was du möchtest.

Ok, du hast wahrscheinlich einen stressigen Job, vielleicht zwei. Du hast vielleicht Kinder, einen Partner und überhaupt voll viel zu tun.

Aber: Du willst ja auch was ändern, oder?

Es ist Zeit, dass du aus deiner Komfortzone austritst. Es ist Zeit, sich in deinem Urlaub mal hinzusetzen und dir klar zu machen, dass du es nicht schaffst, wenn du es nie wagst.

Gibt es vielleicht die Möglichkeit mal irgendwo ein Praktikum oder eine Probearbeit in dem Bereich zu machen, der dich wirklich interessiert?

Kannst du dir einen Nebenjob suchen, der deinen Interessen viel näher kommt?

Kannst du mit Menschen sprechen, die genau das machen was du machen möchtest – und dir so Informationen sammeln. Was macht den Job aus? Wie kann ich etwas Ähnliches starten?

Es ist so wichtig, dass du so viel wie möglich über deine Berufung herausfindest wie du kannst. Denn manchmal denken wir nur, wir hätten sie gefunden. Aber stellen dann bei der Recherche fest, dass Teile dieses Berufsfeldes gar nicht zu uns passen.

Google mal oder schau bei YouTube: Es gibt Infos zu nahezu allen Themen. Und wenn es sie nicht gibt, hast du deine Nische zum Geld verdienen vielleicht schon gefunden 😉

Und da sind wir auch schon bei einem Punkt, der mir sehr am Herzen liegt.

Nehmen wir mal an du hast es gefunden. Du weißt jetzt, was du machen möchtest. Du bist voll motiviert und hast Bock.

Aber: Lässt sich damit überhaupt Geld verdienen?

ich weiß nicht was ich werden soll

Ich sage es mal so: Wir haben 2018 und Menschen machen damit Geld ihr Leben auf YouTube zu zeigen. Menschen machen damit Geld zu berühmten Liedern synchron zu singen (app: musically).

Heißt: was kannst du heute eigentlich nicht zu Geld machen? Die Medien sind da und bereit, von dir genutzt werden zu können.

Falls die Medien für dich nicht in Frage kommen, gibt es so viele kleine Branchen und Nischen die wir alle gar nicht kennen. Informiere dich, anstatt zu zweifeln. Gehe erste Schritte, anstatt alles hinzuwerfen.

Wie oft musst du noch an den Punkt kommen, an dem du den nächsten Artikel oder das nächste Video zu dem Thema schaust, bevor du den Mut aufbringst dein Leben zu ändern.

Verwandle dein „Ich weiß nicht was ich werden soll.“ in ein mutiges „Ich weiß wer ich bin und ich folge meiner Berufung.“

Deine Zeit ist jetzt. Ich glaube an dich ♡

 

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